Autohaus Just seit über 50 Jahren in Kronau

Als Ein-Mann-Betrieb hat sie begonnen, die Geschichte des Familienunternehmens Just in Kronau. Kfz-Meister Adolf Just war es, der mit seiner Frau Irma am 1. Januar 1964 in der Hauptstraße 26 die Tore der ersten Autowerkstatt im Ort öffnete. Heute ist es die dritte Generation, die das Unternehmen in die Zukunft führt.

Bereits kurz nach der Betriebsgründung wurde am 1. Januar 1965 aus der Werkstatt eine VW-Vertragswerkstatt. Im Juni 1975 kam der Vertrag mit der Audi NSU Auto Union AG dazu. Doch die Kfz-Mitarbeiter des Autohauses Just sind längst nicht mehr nur auf VW und Audi spezialisiert, sondern verhelfen als zertifizierter Bosch-Dienst jedem Personenwagen wieder auf die Straße.

1978 firmierte das Unternehmen in Just und Söhne GmbH um. Schließlich hatte Adolf Just seine fünf Söhne in dem Betrieb mit aufgenommen. Beständig wurde die Werkstatt in der Hauptstraße im Laufe der Jahre erweitert und modernisiert. Und 1981 kam mit der Übernahme der VW-Werkstatt Lehmann in Waghäusel-Kirrlach sogar ein zweiter Standort dazu. Keine Frage, dass auch die Zahl der Mitarbeiter immer weiter anstieg: Heute sind es 20 Frauen und Männer, die in Werkstätten, Verkauf und Büro beschäftigt sind. Und Kfz-Mechaniker werden in dem Familienunternehmen ebenfalls ausgebildet.

2010, nachdem alle anderen Brüder ausgeschieden waren, nahm Dieter Just die Geschicke des Autohauses mit Ehefrau Hannelore alleine in die Hände. Drei Jahre später, 2013, stieg schließlich mit Sohn Ulrich die dritte Generation in den Ring. Immerhin hatte er ja auch bereits 1995 seinen Kfz-Meister gemacht.

„Von Klein auf hat er immer in der Werkstatt gesessen“, erzählt Hannelore Just. Ihm sei das Kfz-Handwerk wohl in die Wiege gelegt worden, schmunzelt seine Mutter. Und so ist es denn auch: „Schon wegen meines Opas stand für mich immer fest, dass ich den Familienbetrieb weiterführen werde“, sagt der 40-Jährige. „An meinem ersten Auto, einem VW-Käfer, habe ich ein Jahr geschraubt, bis er TÜV bekam.“

So wichtig wie die Autos sind Ulrich Just, Ehefrau Anja, seiner Schwester Ingeborg in der Buchhaltung, Bruder Georg und dem Mitarbeiter-Team auch die Kunden – in der Werkstatt wie im Neuwagenverkauf. Deshalb wurde 2013 auch die Dialogannahme eingerichtet – sprich die Service-Mitarbeiter schauen sich das Auto vorab gemeinsam mit dem Kunden auf der Hebebühne an und zeigen, was wo gemacht werden muss. „Wir nehmen uns für jeden Kunden Zeit und beraten ihn ausführlich“, betont Ulrich Just.